Alles schön in der Rhön!

Touren auf toller Tour: Mit dem Automobilen Kulturgut auf dem Weg zu Kulturgütern in der Rhön.

Das Wandern ist des Müllers Lust, so heißt es immer wieder gerne, doch hier geht es mehr um das Oldtimerwandern, wobei es bei uns eher ein Fahren ist, denn 5 km/h Wandergeschwindigkeit wären dann doch zu wenig ☺️. Zwischen den schönen Fahrstrecken durch die landschaftlich reizvolle Rhön begeisterten uns die hiesigen Sehenswürdigkeiten. Und das Beste an diesen Touren:

Tag 1: Vom Hotel Sonnentau in Fladungen ging es zu Noahs Segel, einem Aussichtspunkt mit toller Aussicht über die Rhön. Anschließend ging es zur Stärkung zur Rhöner Eismanufaktur, um danach zum Point Alpha zu fahren. Manche besuchten noch das Rhön-Dorf mit Erlebniseinkauf.

Noahs Segel: Im Herzen des UNESCO Biosphärenreservat Rhön befindet sich Noahs Segel. Von hier schaust Du aus einer Höhe von ungefähr 830 Metern über die gesamte Rhön von Thüringen bis nach Bayern und Hessen. Wer mag, kann auf bereit liegende Kissen von der Aussichtsplattform durch eine Rutsche nach unten rutschen. Der kurze Auf- und Abstieg vom Parkplatz unternimmt man auf zeitgenössischen Betonplatten, die noch aus DDR-Zeiten dort liegen.

Point Alpha: Schwer verdaulich, aber ein wichtiges Thema: Wenn im Kalten Krieg der Dritte Weltkrieg ausgebrochen wäre, dann vermutlich hier, denn an diesem Punkt ragte die DDR bzw. der Warschauer Pakt am weitesten in den Westen hinein. Leider ist das Thema heute wieder aktuell, wobei heutzutage eher die Baltischen Staaten betroffen sein könnten. Die Führung und die Ausstellung zeigen besonders perfide Methoden, Flüchtlinge an der Flucht zu hindern. Der Aufbau der Zäune war „perfekt“ durchdacht und wurde stets verbessert, so dass Fluchten zuverlässig verhindert werden konnten.

Die Amerikaner hatten hier eine Art ständige Wacht. Rund 30 bis 60 Amerikaner bewachten an dieser Stelle die Grenze. Zuerst unkomfortabel in Zelten untergebracht, erhielten sie in den 1960er Jahren zumindest Baracken, die heute immer noch dort stehen.

Tag 2: Wir fuhren zum Schwarzen Moor, um anschließend über die Hochrhönstraße zum Kloster Kreuzberg nach Bischofsheim zu fahren. Weiter ging es über die Wasserkuppe nach Fulda, wo ein gutes, gutbürgerliches, und zumindest mir, recht schwer im Magen liegendes Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hahn auf uns wartete. Die anschließende Heimfahrt war dadurch nicht leichter zu bewerkstelligen. Manche unternahmen deshalb noch einen Verdauuungsspaziergang in Fulda.

Schwarzes Moor: Passend zum Moorausflug war das Wetter regnerisch und diesig. Das Schwarze Moor ist ein so genanntes Hochmoor und Teil des europaweiten Schutzgebietsnetztes NATURA 2000. Der gesamte Weg kann auf einem Bohlensteg begangen werden. Dies schützt die Natur, die Schuhe und ist recht barrierefrei. Es gibt einen kurzen (ca. 1,3km) und einen längeren (ca. 2,5km) Weg.

Kloster Kreuzberg: Das Kloster ist ein solches der Franziskaner. Auf ca. 875 Metern über NN liegt es ziemlich weit oben. Du kannst hier zusätzlich noch bis zur Bergspitze einige Treppen hochgehen. Drei Kreuze begrüßen Sich dort. In dem Kloster kannst Du speisen und auch übernachten.

Damit ihr auch ein paar Eindrücke von den Sehenswürdigkeiten erhält, kommen jetzt ein paar spannende Bilder zu den oben beschrieben Texten:

Resümee: Rund 200km kamen da am Samstag und Sonntag im heißen Sommer insgesamt zusammen, und das bei bis zu 36 Grad. Das Automobile Kulturgut hat dies gut mitgemacht. Es gab insoweit keine Probleme. So muss das!

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