La Cité ardente: Wir besuchen Lüttich, die feurige Stadt

La Cité ardente: Wir besuchen Lüttich, die feurige Stadt

Wann

10. Juli - 12. Juli    
ganztägig
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Hallo Junx und Mädels,

ich möchte Euch gerne einladen. Einladen, Euch einzulassen auf eine Stadt und eine Gegend, die Wunderbares bereithält und doch auch Spiegel ist von schwerer Industrie und ihrem Niedergang.
Meine QL- Tour vom 10.-12.Juli 2026 wird in und um Lüttich stattfinden.
Hauptstadt der belgischen Provinz Lüttich -ach was- und doch für uns Aachener näher als zB. Köln. Die historische Altstadt sorgt für große Augen, ebenso wie die fehlende einheitliche Bauordnung entlang der Maas. Lüttich gefällt auf den zweiten Blick, aber dann richtig.
Gibt es ein Motto? Vielleicht „Rétroviseur – ein Blick zurück“.

Wo wir wohnen werden

Untergebracht sind wir „urban industrial“ ^^ Das Park Radisson direkt am Flughafen Lüttich war sehr freundlich und hilfsbereit in der Vorbereitung und hat – in Lüttich leider gar nicht einfach – problemlos (und kostenlos!!) Platz für unsere Autos. Die Zimmer sind schallisoliert und ich persönlich finde die Nähe zu den großen Vögeln spannend.

Was wir machen werden
Der Samstag:

Man kann nicht in Lüttich zu Gast sein, ohne die Altstadt gesehen zu haben. Deswegen wollen wir genau das am Samstag Morgen machen. Eine kleine Stadtführung, um einen Eindruck von Barock und Baurock zu bekommen. Nach einem kleinen Mittagslunch – oder Lunchpaket, das kläre ich noch – geht es in einem GROOOOOOSSEN grünen Bogen durch das wunderschöne Tal der Ourthe und wir landen… wieder in Lüttich. Das Museum für öffentlichen Transport und Verkehr erwartet uns. Ein wunderbarer Überblick über die Geschichte des ÖPNV, mit vielen Exponaten, Bussen, Bahnen und auch Straßenbahnen aus Aachen.
Alles zum Bekrabbeln und Einsteigen.
Von dort geht es für Euch per Navi selber wieder zurück ins Hotel. Dort werden wir dann lecker essen und den Abend ausklingen lassen.

Der Sonntag:

Wir werden die wirklich anstrengende Lütticher Innenstadt im Norden umfahren und machen uns auf die Spuren der bis in die 80er so unglaublich dominanten Bergbaugeschichte der Stadt und Gegend. Vorbei an den Lost places Chateau Saroléa und der Steinkohlenzeche in Cheratte geht es so grün wie möglich durch das Tal des Flüsschens Berwinne zur ehrwürdigen Abtei von Val-Dieu und von dort weiter durch eines der schönsten Dörfer der Wallonie, Clermont-sur-Bewinne. Unser Ziel: das Unesco-Weltkulturerbe Blegny Mine. Eines von 4 in Europa so erhaltenen Bergwerken, wo man als Besucher noch über den alten Zugangsschacht einfährt. Schutzkleidung an und wir werden mit dem Fahrkorb auf 30 m abteufen, von dort noch mal 30 m über Treppen weiter in die Tiefe kraxeln. Eine deutsche Führung wird uns die Geschichte und die Bedeutung und die Gefahren des Bergbaus vor Ort wieder lebendig machen. Ein Ort, an dem Kinderarbeit erst 1956 verboten wurde. Übrigens.
Im Restaurant auf dem Gelände wird unsere Tour dann mit einem Mittagessen ausklingen.
Wer mag, kann sich todesmutig danach noch in den Touri-Zug setzen und eine gemütliche Stunde rund um das Gelände und die schöne Landschaft gondeln.

Das ist das, was ich nun soweit für Euch zusammengestellt und zum Teil auch schon angeleiert habe. Kleinere Veränderungen kann es also noch geben.

Aber ich bin sehr sicher, dass es ein spannendes Wochenende wird mit viel „wir“ und tollen neuen Eindrücken.

Die fehlenden Infos und alles zum Anmelden dann so schnell ich es hinbekomme.

Liebe Grüße
Euer Ralf